Ethernet im industriellen Einsatz
Das Ethernet vernetzt heute mehr als 85 % aller Computer, während der Standard in der Automatisierung zur „jungen“ Kommunikationstechnik zählt. In der Steuerungs- und Prozessebene ist es bereits etabliert und setzt sich jetzt bis zur Feldebene durch.
Atec Kabel Querschnitt Aufeinander abgestimmte Netzwerkkomponenten bieten den Unternehmen wesentliche Vorteile:
- Einfachste Anschlusstechnik
- Bestehende Anlagen können erweitert werden
- Nahezu unbegrenzte Leistung durch Switching-Technologie und hohe Datenraten
- Vernetzung unterschiedlichster Bereiche wie Büro und Fertigung
- Unternehmensweite Kopplungsmöglichkeiten über WAN, ISDN oder Internet
- Investitionssicherheit durch ständige Weiterentwicklung
Stand der Normierung:
Durch einen internationalen Standard ist die Interoperabilität unterschiedlicher Komponenten sichergestellt. Man unterscheidet zwei Bereiche: die Verkabelung im industriellen Bereich und Applikationen in der industriellen Ethernetnutzung (z.B. Profinet, Ethernet IP).
Industrielle Umgebungsbedingungen:
Durch hohe Belastungen im industriellen Umfeld (Staub, Feuchtigkeit, Säuren, Öl, Laugen) wurden zwei Schutzklassen definiert, die diesen Bedingungen entsprechen:
- Light Duty (innerhalb von Schaltschränken)
- Heavy Duty (verschmutzungsintensive Bereiche außerhalb von Schaltschränken)
MICE-Konzept
Vor dem Hintergrund unterschiedlichster Umgebungsbedingungen, die in der Industrie vorhanden sind, schlagen die „Normierer“ eine Matrix vor, die bezüglich der IP-Schutzklasse 3 Leistungsklassen zur Verfügung stellt. Die höchste Performance bietet die Klasse M3I3C3E3.
Industrietaugliche Kupferdatenkabel
Bei Kupferkabeln gibt es vom Aufbau wenig Unterschiede zu den Standard-Office-Kabeln. Vorrangig werden die Kategorien 5 bzw. 7 eingesetzt. Erweitert wird die Palette durch hochflexible Kabel für den Einsatz von Schleppketten. Sie besitzen eine hohe Wechselbiegsamkeit. Entscheidend aber für eine langfristige Nutzung der Datenkabel ist dessen äußere Schutzhülle. Schon bei der Projektierung einer Verkabelung müssen genauestens Umstände und Umgebung analysiert werden. Nach diesen Anforderungen kann das Material entsprechend ausgewählt werden. Für Kabel in „rauer Umgebung“ bietet die IEC 62012 eine den industriellen Bedingungen angepasste Variante.
Den vollständigen Artikel finden Sie im Report Nr. 58, den Sie im Downloadarchiv als PDF herunterladen können.
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